Was kann die "Fuldaer-Integrations-Stiftung" leisten?

Zweck der Stiftung ist die Förderung der Integration, schwerpunktmäßig auf dem Gebiet der sozialen Behinderten- und Jugendarbeit, weiterhin die Förderung der Kultur sowie die Unterstützung hilfsbedürftiger Personen im Sinne des § 53 AO.

Der Stiftungszweck wird verwirklicht, beispielsweise durch
  1. Durchführung von Maßnahmen für behinderte Menschen, z.b. in der offenen sozialen Behindertenarbeit,


  2. Durchführung von Maßnahmen für junge Menschen, die diese dazu befähigen sollen, ihre persönlichen und gesellschaftlichen Lebensbedingungen zu verbessern bzw. die einer Integration in die Gesellschaft dienen sollen, wie z. b. in der Frühförderung, gemeinsame Erziehung im Kindergarten, Gemeinsamer Unterricht, Integrationsfirmen, Betreutem Wohnen, Wohnmöglichkeiten u.a..


  3. Durchführung von kulturellen Veranstaltungen, z.b. von Konzerten, Ausstellungen und Vorträgen,


  4. Unterstützung von Personen, die aufgrund ihres körperlichen, geistigen oder seelischen Zustandes auf die Hilfe anderer angewiesen sind (§ 53 Nr. 1 AO), z. b. Angebote der Offenen Hilfen, Übergang von der Schule in den Beruf,


  5. Förderung herausragender Konzepte auf dem Gebiet der Integration,


  6. Unterstützung von Personen, die sich in einer wirtschaftlichen Notlage im Sinne des § 53 Nr. 2 AO befinden, z.b. durch finanzielle Zuwendungen oder Sachleistungen, wie Verpflegung oder Unterbringung.
Zur Verwirklichung des Stiftungszweckes kann die Stiftung Zweckbetriebe, Wohnungseinrichtungen usw. unterhalten sowie Hilfspersonen heranziehen. Die genannten Maßnahmen können auch in gemeinsamer Trägerschaft mit anderen steuerbegünstigten Körperschaften oder Körperschaften des öffentlichen Rechts wie dem Verein Lebenshilfe durchgeführt werden.



Aufgaben der Stiftung

Soziale Aufgaben und das Geld, das tut sich manchmal schwer zusammen. Da gibt es Kritik an der Geldwirtschaft und wie ich denke zu Recht an einer Fixierung des Lebens auf Marktwert, Dax und Gehaltsstreifen. Geld regiert in der Tat zu oft die Welt und lässt andere unbezahlbare Werte wie Liebe, Nächstenliebe, Freundschaft, Solidarität hintenanstehen. Das tut uns nicht gut als Gesellschaft, wenn alles in Euro und Dollar verrechnet wird. Aber soziales Engagement braucht auch Geld. Wo wären die vielen Hilfsmöglichkeiten, wenn nicht auch Spenden hierfür zur Verfügung gestellt würden. Geld an sich ist nicht zu verurteilen. Es muss nur kritisch gesehen werden, wenn Menschen ihr Herz daran hängen, wenn es zum Götzen wird, zum Zentrum und Inhalt des Lebens. Ich denke, in Zukunft wird es ein etwas unverkrampfteres Verhältnis zwischen sozialem Engagement und Geld geben müssen nach dem Motto einerseits: Tue Gutes und rede darüber. Andererseits: der Mensch ist mehr als sein Marktwert, Gemeinschaft mehr als an der Börse ablesbar.

Stiftungen sind fest im öffentlichem Bewusstsein verankert und werden als beachtlicher Faktor der Förderung des Gemeinwohls geschätzt.

Neben Staat und Wirtschaft etabliert sich zunehmend eine "dritte Säule" - die aktive Bürgergesellschaft, die nicht alles dem Staat überlässt und die Planung ihrer Zukunft auch als eigenes Anliegen begreift. Staatliches und privates Engagement können sich jedoch in einem positiven Sinn ergänzen. Jeder kann einen großen Zweck stiftungsmäßig dadurch fördern, dass er sein Geld nicht als Spende, sondern als Zustiftung zum Stiftungskapital der bestehenden Stiftung gibt. Durch Stiftungsgelder wird soziales Profil für nicht abrechenbare Leistungen ermöglicht. Die Fuldaer Integrationsstiftung (FIS) wird die Möglichkeit bieten, soziale Behindertenarbeit in Fulda unabhängiger zu gestalten. Sie zeigt einen Weg, durch bürgerschaftliches Engagement Verantwortung für den Nächsten zu übernehmen und auch Vorsorge für die Zukunft zu treffen.

Es geht um das Teilen der Starken mit den Schwachen! Wir alle als Bürgerinnen und Bürger haben soziale Verantwortung.

Alle sind herzlich eingeladen, auch die Wirtschaft, sich daran zu beteiligen. Gemeinwohl und Eigennutz müssen nicht Gegensatz sein, sondern können konstruktiv verknüpft werden.

Also: lassen Sie sich anstiften zur Nächstenliebe, stiften Sie andere an, gehen wir gemeinsam stiften.

Stiften war und ist keine Angelegenheit des Einzelnen, sondern wird und wurde von vielen getragen.
Die "Fuldaer-Integrations-Stiftung" ist nicht an den Verein GEMEINSAM LEBEN - GEMEINSMAN LERNEN geknüpft, sie soll allen Menschen mit Behinderungen offen stehen, so wie es auch der Familienentlastende Dienst des Vereins GEMEINSAM LEBEN - GEMEINSMAN LERNEN es ist, offen für Menschen von 0 bis 80 Jahren und ohne Differenzierung nach Behinderungsart bzw. Schwere der Behinderung.


Stiften ist menschlich

"Fuldaer-Integrations-Stiftung" schenkt Zukunft

FIS hilft dauerhaft, Integrationsarbeit zu finanzieren.


Gemeinnützige, mildtätige Stiftungen sind eine hervorragende Möglichkeit, Menschen mit Behinderungen zu helfen.

FIS will sich für Menschen mit Behinderungen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene einsetzen. Sie begleitet Menschen in entscheidenden Phasen des Lebens.

Stiftungen helfen. Je mehr Menschen einen Teil dazu beitragen - desto mehr ist zu erreichen. Stiftungen leben vom Engagement vieler. Stiftungen wollen Gutes tun. Sie engagieren sich für andere und nützen damit der Gesellschaft.

Zukunft lässt sich auf diese Weise gestalten, denn anders als jede andere Organisationsform ist die Stiftung grundsätzlich auf Dauer angelegt.

Sowie der Verein GEMEINSAM LEBEN - GEMEINSMAN LERNEN wird auch die Stiftung von Menschen getragen, die Menschen mit Behinderung sehr nahe stehen, sich mit ihnen solidarisch erklären, vieles somit aus Nächstenliebe tut. Von Eltern mit behinderten Kindern wird immer etwas mehr verlangt und gefordert und deshalb müssen auch die Voraussetzungen von uns geschaffen bzw. angestoßen werden. Lassen Sie uns mit der "Fuldaer-Integrations-Stiftung" einen wichtigen Schritt in die Zukunft wagen und somit die Zukunft gestalten.
Lassen Sie uns mit dem Gedanken der Stiftung nach außen gehen, jeder für sich und in der Summe werden wir zu einem guten Ergebnis kommen, nach dem Wort von Martin Buber, wirkliches Leben, heißt Begegnung.

Ihr

nach oben